4 wichtige Dinge für dein Buchmarketing

4 wichtige Dinge für dein Buchmarketing

Ohne Marketing lässt sich kein Buch verkaufen. Aber du kannst auch kein Marketing machen, wenn du kein Buch hast. Marketing und Bücherverkauf gehen Hand in Hand und sind nicht voneinander zu trennen. Doch ein Schreibcoach hatte einmal gesagt, wenn du die Wahl zwischen Marketing und Schreiben hättest, wähle das Schreiben.

Ich habe nun zwei Bücher herausgebracht, wobei das zweite um Welten besser lief – auch wenn noch massig Platz nach oben ist. Ich lerne auf dem Weg und erhalte Stückchen für Stückchen neue Erkenntnisse dazu. In diesem Beitrag möchte ich dir 4 wichtige Dinge für dein Buchmarketing zeigen, die ich von meinen Veröffentlichungen lernen durfte.

4 Dinge, die für dein Buchmarketing wichtig sind

1. Du brauchst eine Autorenwebsite

Und wenn du dann schon deine eigene Website hast, erstelle gleich noch eine Landingpage für dein Buch. Social Media, das für viele Autoren der erste Schritt ins Buchmarketing ist, ist wichtig – außer Frage. Erinnerst du dich aber noch an den total Clash von Facebook, Instagram und WhatsApp im Oktober 2021? Würde das Zuckerberg-Imperium irgendwann ganz seine Tore schließen (was ich allerdings nicht denke), dann hast du ohne eigene Website die Loserkarte gezogen.

Eine Website ist sozusagen deine Visitenkarte im Internet und intelligent aufgebaut auch ein Ort, an dem sich deine Leser gerne aufhalten – und mit dem Google Spaß hat. Heutzutage ist es gar nicht mehr kompliziert oder teuer, sich eine eigene Website zu erstellen. Es gibt zig Baukasten-Anbieter, die den Websitebau kinderleicht machen. Wer es aber gleich professionell aufbauen möchte und dafür auch gerne Geld investiert/investieren kann, sollte jemanden engagieren, der sich mit Webseiten, Google und SEO (Suchmaschinenoptimierung) auskennt.

Fazit: Um eine Website kommst du nicht herum, wenn du nachhaltiges Buchmarketing betreiben möchtest.

2. Newsletter – die digitale Briefpost für deine Stammleser

Ein Newsletter scheint für Autoren erst einmal nicht so wichtig zu sein. An dieser Stelle möchte ich noch einmal an den Crash vom Zuckerberg-Imperium 2021 erinnern. Mit einer E-Mailliste hast du wahres Gold in der Schublade. Denn damit erreichst du unabhängig von Social Media deine Leserschaft, die nicht ohne Grund ihre E-Mailadresse an dich abgedrückt hat. Sie möchte von dir lesen und du erreichst sie auch zu 100%, während bei Social Media ein immens großer Streuverlust herrscht.

Wie oft solltest du einen Newsletter verschicken? Da gehen die Meinung stark auseinander. Manche Autoren verschicken einen Newsletter immer nur dann, wenn sie wirklich etwas zu erzählen haben, z.B. wenn eine Veröffentlichung bevorsteht, es ein Gewinnspiel oder eine Veranstaltung gibt, etc. Dann besteht aber die Gefahr, dass die Leute dich in der Zwischenzeit vergessen, wenn du dich nicht in regelmäßigen Abständen, sondern nur sporadisch meldest.

Ich verschicke meinen Newsletter einmal im Monat und wenn eine Veröffentlichung bevorsteht, in kürzeren Abständen. So habe ich keinen Druck, mich jede Woche hinzusetzen und mir etwas aus der Nase zu ziehen, obwohl ich überhaupt nichts zu erzählen habe. Denn der Mehrwert ist (wie in jedem Marketing) von größter Bedeutung! Gleichzeitig gerate ich im monatlichen Abstand nicht in vollkommene Vergessenheit bei meinen Lesern.

Fazit: Ein Newsletter ist für Autoren wichtig, um die Leserschaft zu 100% zu erreichen. Wie oft der Newsletter verschickt wird, ist von der Zielgruppe abhängig, wie oft sie bereit ist, von dir zu lesen. Die Zielgruppe musst du für dein Genre, in dem du schreibst, herausfinden. Dann kannst du dein Marketing besser darauf ausrichten.

Tipp: Über Newslettermarketing habe ich bereits einen ausführlicheren Beitrag geschrieben. Den kannst du hier nachlesen.

Das ist Fridolin, meine Brieftaube.

An einem Sonntagmorgen im Monat macht Fridolin seine Runde und liefert die größten Neuigkeiten rund um meine Bücher aus.

Wenn du Fridolin einen Job geben möchtest, dann abonniere meinen kostenlosen Autoren-Newsletter.

Autoren-Newsletter von Mirjam-Sophie Freigang

3. Social Media – ohne geht es als Autor nicht

Natürlich darf Social Media nicht fehlen. Auf Instagram & Co. findet sich eine gewaltige Bücherwelt, deren Wichtigkeit du auf keinen Fall unterschätzen darfst! Dort tummeln sich Schreibcoaches, Autoren und Autorinnen, Leser und Buchblogger, Publikumsverlage und Kleinverlage. Zum erfolgreichen Buchmarketing gehören also auch Social Media Kanäle.

Kanäle? Nicht nur ein Kanal? Nun ja, breit streuen nach dem Gießkannenprinzip kann gut sein. Doch dabei fallen die Streuverluste auch immens hoch aus: Viel Mühe (und evtl. Geld) für ein geringes Auskommen. Es ist also besser, dir einen Kanal herauszupicken, auf dem du herausragend performst. Denn du kannst nicht auf allen Hochzeiten gleich gut tanzen: Auf der einen Hochzeit wird Walzer getanzt, auf der anderen Discofox und auf der dritten Cha-Cha-Cha. Dabei brillierst du aber nur im Walzertanzen, bei Discofox bewegst du dich nicht ganz so geschmeidig und bei Cha-Cha-Cha haben deine Füße gar keinen Plan, was sie machen sollen.

Genauso ticken die einzelnen Social Media Kanäle (inklusive ihrer Zielgruppen) anders. Schieße dich also auf einen Hauptkanal ein, auf dem deine Zielgruppe am meisten vertreten und am aktivsten ist. Denn: Nur Follower bringen dir nicht viel, wenn sie zwar zahlreich, aber eingeschlafen sind.

Fazit: Social Media ist für das Buchmarketing wichtig. Bilde dir auf einem Kanal deiner Wahl eine aktive Community auf, die mit dir interagiert, an deinen Werken interessiert ist und freiwillig für dich Werbung macht.

Ich selbst bin auf Instagram am aktivsten, weil dort viele Leser und Buchblogger anzutreffen sind. Auf Twitter bin ich nicht ganz so aktiv, genieße aber dort den fachlichen Austausch mit anderen Autoren.

4. Punkt, der selbstverständlich sein sollte: Schreibe ein hervorragendes Buch

Dieser Punkt sollte eigentlich für jeden so selbstverständlich sein, wie der Sauerstoff zum Atmen. Du kannst noch so wunderbares und kreatives Marketing betreiben, wenn dein Buch (verzeihe) Bulls**t ist, wird es nicht gekauft. Du glaubst nicht, wie schnell es sich herumspricht, dass ein Buch nicht weiter lesenswert ist!

Gib dein Bestes, das Potenzial deiner Geschichten voll auszuschöpfen. Das Endprodukt muss dich umhauen, deine Lektorin und die ersten Leser, die es in die Hand bekommen. Hast du ein hammermäßiges Buch geschrieben, wird es sich (nahezu) wie von allein verkaufen, denn Mund-zu-Mund-Propaganda ist das beste und authentischste Werbemittel, dass du kriegen kannst.

Fazit: Hole dir Profis mit ins Boot: unvoreingenommene Testleser, ein Lektorat, Korrektorat, Coverdesign und einen Buchsatz, der auch das Innenleben deines Buches herausschmückt.

Hast du noch Tipps, was bei einem guten Buchmarketing unbedingt nicht fehlen darf? Dann schreibe es mir in die Kommentare.

Autorenmarketing

Pinterest für Autoren

Pinterest für Autoren – Was bringt mir Pinterest als Autor?

Wusstest du, dass dir Pinterest auch in deinem Autoren- und Buchmarketing weiterhelfen kann? Falls du ...
Selfpublishing: Die 8 häufigsten Irrtümer des Selfpublishings

8 Irrtümer des Selfpublishings

Heutzutage ist das Veröffentlichen von Büchern und Geschichten so einfach wie noch nie. Im Grunde ...
Autorenbloh: 50 Ideen worüber du bloggen kannst

50 Ideen für einen Autorenblog

Jetzt fragst du dich vielleicht, worüber du bloggen könntest. Als Autor bietet es sich natürlich ...
Autorenblog: Warum du als Autor bloggen solltest

Warum du als Autor bloggen solltest

Du bist Autor/Autorin und hast eine Website und mindestens einen Social Media Kanal? Super! Und ...
4 Dinge, die für dein Buchmarketing wichtig sind

4 wichtige Dinge für dein Buchmarketing

Ohne Marketing lässt sich kein Buch verkaufen. Aber du kannst auch kein Marketing machen, wenn ...
Liebesbriefe an Autoren - so kannst du deinen Lieblingsautor mit und ohne Geld unterstützen

Liebesbriefe an Autoren oder Wie du deinen Lieblingsautor unterstützen kannst

Jeder, der schon einmal ein Buch schreiben wollte und spätestens nach dem ersten Satz mit ...

2 Kommentare zu „4 wichtige Dinge für dein Buchmarketing“

  1. Pingback: Meine lange Bucket List 2022 | admin

  2. Pingback: 10 gute Gründe, warum du als Autor einen Newsletter haben solltest

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mirjam-Sophie Freigang