Reise zu wahrer Schönheit – Goldwert

Goldwert - Reise zur Krone der Schönheit

Um dich ein wenig auf den Inhalt meines Buchs #projektjuwel (Arbeitstitel) einzustimmen, habe ich diese Woche auf meinem Instagram-Kanal eine kleine Reise mit meinen Leserinnen gemacht. Wir haben uns auf die Suche nach der Krone der Schönheit begeben und kommen ihr in vier Etappen immer ein Schritt näher.

In ähnlicher Weise werde ich die Leserin in #projektjuwel mit auf Entdeckungsreise nehmen. Gemeinsam werden wir herausfinden, wie wahre Schönheit in Gottes Augen und unsere ganz persönliche Krone der Schönheit aussieht.

Hast du deine Wanderschuhe an? Dann legen wir los!

Goldwert

Das Grundmaterial der Krone der Schönheit ist Gold. Gold ist das wertvollste Edelmetall, an dem der Wert anderer Materialien gemessen wird. Der Grund dafür ist seine Reinheit, die man allerdings erst durch mehrmaliges Läutern erreicht. Je reiner es ist, desto kostbarer wird es.

Auch die Bibel zieht viele Vergleiche mit diesem Edelmetall und setzt die Dinge mit Gold auf die Waagschale. Wusstest du, dass das Wort Gold insgesamt 228x in der Bibel vorkommt (und mindestens genauso oft in #projektjuwel *lach*).

In #projektjuwel geht es darum, Schönheit und Weiblichkeit zu entdecken, was in der Krone der Schönheit gipfelt. Gold spielt demnach auch in meinem Manuskript eine große Rolle.

Beim Schreiben lief ich vier Parallelen zwischen Gold und wahrer Schönheit über den Weg:

 

  1. Der Hitzekessel
  2. Die Goldschmiede
  3. Die Goldmine
  4. Der Handelsplatz

Kommst du mit mir auf die Reise und findest heraus, was sich hinter diesen Punkten verbirgt? Ab in die Wanderschuhe 🥾 und los geht’s morgen zur ersten Etappe: dem Hitzekessel 🔥

Etappe 1: Der Hitzekessel

Unsere erste Etappe bringt uns zu einem riesigen Hitzekessel. Kannst du die Hitze ertragen und in den Kessel hinunterschauen?

Vorsichtig beugen wir uns über das Geländer und wagen einen Blick in den Kessel. Uns tropft der Schweiß von der Stirn. Das Feuer ist so heiß, dass es das Gold im Kessel zum Schmelzen gebracht hat und es nun vor sich hinblubbert.

1. Etappe zur Krone der Schönheit: der Hitzekessel

Aber schau mal genauer hin: Dort an der Oberfläche schwimmen ganz viele schwarze Partikel, die das reine Gold verschmutzen.

Plötzlich tritt ein Mann mit einer gewaltigen Schöpfkelle an den Kesselrand. Mit gekonnt geschmeidigen Bewegungen führt er die Kelle im flüssigen Gold hin und her. Nach und nach schöpft er so die Schmutzpartikel ab.

Als er fertig ist, nimmt er den Kessel vom Feuer und lässt das Gold erkalten. Nach eingehender Prüfung stellt er fest, dass das Edelmetall immer noch kleine schwarze Pünktchen aufweist. Also wiederholt er den Vorgang.

Diesen Läuterungsvorgang kenne ich aus meinem eigenen Leben. Es gibt so viel Schmutz und Dreck in mir, der herausgefiltert werden muss. Aber das geht nur, wenn man feurigen Zeiten ausgesetzt ist. Situationen, die den Dreck aus meinem Herzen ans Tageslicht befördern.

Zeiten der Not offenbaren nicht nur unseren wahren Charakter, sondern zeigen uns auch, aus welchem Material wir unser Haus (unser Leben) und auf welchen Grund wir es gebaut haben.

Wir verlassen den Hitzekessel und brechen zur nächsten Etappe auf. Auf zur Goldschmiede!

Etappe 2: Die Goldschmiede

2. Etappe zur Krone der Schönheit: die Goldschmiede

Mit den Ärmeln wischen wir uns noch den Schweiß von der Stirn, da kommen wir schon in der Goldschmiede an.

Hier werden die geläuterten, reinen Goldklumpen auf ihren Verwendungszweck, ihre Berufung vorbereitet. Der Goldschmied trägt eine abgewetzte Lederschürze. Seine kräftigen Arme beweisen, dass sein Tun Schwerstarbeit ist. Auch ihm tropft der Schweiß von der Stirn.

Es dauert schließlich Stunden bis aus dem einstigen Goldklumpen eine Krone aus reinstem Gold wird.

Von meinem Leben her weiß ich, dass es Situationen, Lebenslagen, Zeiten im Hitzekessel und in der Goldschmiede geben muss. Ohne das Feuer, die zeitweisen Schmerzen und die harte Bearbeitung wäre ich heute nicht diejenige, die ich heute bin. Manchmal tut es weh, sich von Gewohnheiten, Dingen und sogar Menschen zu trennen. Aber letztlich bereitet all das nur auf die eigentliche Berufung vor.

Gott ist unser Goldschmied. Er läutert uns wie Gold und bearbeitet uns stetig. Das tut Er nicht, um uns zu quälen, sondern weil Er uns liebt und Er nicht möchte, dass wir in unseren alten, verdorbenen Wegen bleiben. Er möchte uns bearbeiten und heiligen, weil Er heilig ist. 

Wir lassen den Goldschmied mit einem Kopf voller Gedanken hinter uns. Laut der Landkarte führt uns der Weg weiter zu einer Goldmine. Wird wohl Zeit, dass wir erfahren, woher das Gold überhaupt kommt.

Etappe 3: Die Goldmine

Unser Weg führt uns durch abwechslungsreiche Landschaft. Rechts von uns breitet sich offenes Land aus, während sich links von uns eine steile Felsenwand gen Himmel hinaufzieht. Zwischen ihr und unserem Pfad schlängelt sich ein Fluss entlang, der gleichmäßig vor sich hin plätschert.

Als wir um die nächste Kurze biegen, sehen wir eine Gruppe Menschen im Fluss stehen. Sie waschen Gold, sogenanntes Sekundäres Gold oder auch Goldnuggets genannt.

3. Etappe zur Krone der Schönheit: die Goldmine

Als wir näher kommen, ruft uns bereits ein Mann entgegen und schüttelt den Kopf. „Hier gibt’s nichts mehr zu finden“, erklärt er uns, ohne dass wir gefragt hätten. „Das Gold ist so rar, dass man Tage waschen kann, ohne auch nur einen Krümel davon zu finden.“

Wir gehen weiter und kommen schließlich zu einer Mine, die wie ein aufgerissener Rachen tief in die Felswand hineinführt. Neugierig fragen wir einen Untertagearbeiter, der uns über den Weg läuft, was es hier gibt.

„Primäres Gold“, antwortet er knapp. „Auch Berggold genannt. Aufwändig, da das Zeug nur schwer zu finden ist.“

Und lässt er uns stehen und verschwindet in der Tiefe des Felsens.

Gold ist eine Rarität, obwohl es überall auf dem Globus in der 16km dicken Erdkruste vorhanden ist.

Somit ist auch das reine Gold unserer Krone der Schönheit eine Rarität – genauso wie wir! Jede von uns ist ein Unikat, eine Rarität und schon allein deswegen sind du und ich unendlich kostbar!

Etappe 4: Der Handelsplatz

4. Etappe zur Krone der Schönheit: der Handelsplatz

Am vierten Tag unserer Reise zur Krone der Schönheit verlassen wir die abwechslungsreiche Landschaft, in der wir Goldschmiede, Goldwäscher und Tagebauarbeiter getroffen haben. Wir kommen an einen Handelsplatz, wo Kaufleute versuchen, sich stimmlich zu überbieten.

Ein Blick auf die Schautische verrät uns, dass hier allerlei Goldschmuck angepriesen wird.

„Schau mal hier“, rufst du mich zu dir. „Eine Krone aus Gold!“

Du hebst sie auf, um sie eingehender zu betrachten. Doch dein Blick verrät mir, dass etwas nicht stimmt.

„Was ist?“, frage ich.

„Sie ist leicht wie Papier.“

Ein Mann tritt an uns heran. Er senkt seine Stimme und lehnt sich zu uns vor. Es sieht so aus, als wolle er nicht, dass jemand der Umstehenden ihn hören könnte. „Das ist eine Täuschung. Nicht alles, was glänzt, ist auch echtes Gold. Und wenn ihr jetzt dachtet, dass die wahre Krone der Schönheit eine Krone zum Anfassen ist, dann habt ihr euch ebenfalls getäuscht.“

Und damit verschwindet der Unbekannte in der Menschenmasse.

Wir schauen uns fragend an; du hältst noch immer die gefälschte Krone in der Hand. Doch allmählich klärt sich unsere Verwirrung auf und es fällt uns wie Goldschuppen von den Augen:

„Ihr sollt nicht durch äußerlichen Schmuck wirken wollen. Gott schätzt besonders den Schmuck, den man nicht sieht, der aber von unvergänglicher Schönheit ist: Freundlichkeit und ein friedfertiges Wesen.“ (1. Petrus 3:3-4)

Hat dir der Kurztrip in die Welt des Goldes gefallen?

Wenn du noch mehr zum Inhalt meines aktuellen Buchprojekts erfahren möchtest, dann ließ dir gerne >>> diesen Beitrag durch.

1 Kommentar zu „Reise zu wahrer Schönheit – Goldwert“

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Mirjam-Sophie Freigang