10 Gründe, warum du als Autor/Autorin einen Newsletter haben solltest

Hast du dir einmal Gedanken darüber gemacht, für deine Autorentätigkeit einen Newsletter ins Leben zu rufen? Wusstest du, dass die gesammelten E-Mail-Adressen für dich Gold wert sind? Warum das so ist, zeige ich dir anhand dieser 10 Gründe, warum du als Autor/Autorin einen Newsletter haben solltest:

Newsletter für Autoren

1. Newsletter sind persönlich

Fühlst du dich angesprochen, wenn jemand einfach „Hey“ in die Menge brüllt? Wäre es nicht effektiver, den Menschen, den man erreichen möchte, direkt mit Namen anzusprechen? Ich denke schon. Mit Newslettern ist es dir möglich, deine Leser direkt mit Namen anzusprechen. Wenn deine E-Mail mit dem Namen deines Lesers beginnt, ist das schon der erste Catch. Ist dann auch noch der Inhalt deiner Mail der Knüller, wird der Leser mit Sicherheit auch auf die Links klicken, dein Buch kaufen, sich deine Veranstaltung merken etc.

Mit der persönlichen Ansprache hast du schon die halbe Miete gezahlt. Ich benutze zum Beispiel den Vornamen meiner Abonnenten am Anfang der Mail.

2. Newsletter bauen eine Beziehung zwischen Leser und Autor auf

Mit einem Newsletter nimmst du deine Leser mit auf deine Reise von der ersten Idee über den ersten Entwurf hin zum fertigen Buch, das sie in der Hand halten können. Sie werden Zeuge und Komplizen deiner Geschichte, bleiben dir treu und erzählen dann vielleicht sogar ihren Freunden von dir und deinen mitreißenden Geschichten.

3. Newsletter erlauben Exklusivität

Für eine optimale Kundenbindung sollte dein Newsletter Exklusivität mit sich bringen. Die Leser freuen sich, dass sie etwas von dir wissen, was der Rest der Welt nicht weiß. Dafür bieten sich zum Beispiel Freebies (kostenloses E-Book) oder persönliche Infos von dir an, die du nur deinen Brieffreunden erzählst.

Auf diese Weise machst du aus Abonnenten und Lesern Superfans, die nicht nur deine Bücher feiern, sondern auch anderen von deinen Büchern erzählen.

4. Newsletter machen dich unabhängig von Instagram, Facebook, Twitter & Co.

Der Herr „Sugarmountain“, König von Instagram und Facebook will natürlich, dass sich alle Social Media-Untertanen so richtig für seinen Geldbeutel ins Zeug legen und bezahlte Ads schalten, um mehr Reichweite zu gewinnen. Die Reichweite ist für deinen Marketingerfolg auf Social Media unabkömmlich. Diese wird allerdings durch das Algorithmus-Monster gefressen, das ständig seine Form ändern kann.

Das Algorithmus-Monster macht es sogar nahezu unmöglich, alle Menschen deiner bestehenden Followerliste zu erreichen – Social Media wird zu einem regelrechten Kampf gegen das Reichweiten-fressende Monster. Du als Autor und der Erfolg deiner Bücher leiden darunter.

Mit einem Newsletter hast du den Schlüssel, um alle Menschen, die dir folgen, tatsächlich zu erreichen. Du bist frei und unabhängig von irgendwelchen Drittanbietern, die dir die Marketingaktivität erschweren.

Wenn du also keine bezahlte Werbung auf SoMe schalten möchtest, um König Sugarmountain die Taschen zu füllen, ist ein Newsletter der richtige Weg.

Das ist Fridolin, meine Brieftaube.

An einem Sonntagmorgen im Monat macht Fridolin seine Runde und liefert die größten Neuigkeiten rund um meine Bücher aus.

Wenn du Fridolin einen Job geben möchtest, dann abonniere meinen kostenlosen Autoren-Newsletter.

Fridolin verteilt den Autoren-Newsletter

5. Mit Newslettern nutzt du wichtiges Potenzial deiner Website

Hast du dir einmal angesehen, woher die meisten Besucher deiner Website kommen? Bei mir kommen die meisten tatsächlich über die Googlesuche. Wenn du dich einmal mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt hast und deine Website (grob) danach ausrichtest, werden viele Besucher über Google zu dir kommen.

Fanden sie deine Website und deine Arbeit absprechend, wollen sie mehr von dir erfahren. Und da bietet sich der Newsletter an: sie zeigen ernsthaftes Interesse und verlieren dich nicht, wenn sie dich gerade erst gefunden haben. Im Gegenzug erhältst du ihre E-Mailadresse, um sie bei deiner nächsten Buchveröffentlichung oder Signierstunde direkt anzusprechen. Eine Win-Win-Situation!

6. Die Mischung macht’s

Trotz der Vorzüge von Newslettern für deine Autorentätigkeit solltest du Social Media nicht komplett die kalte Schulter zeigen. E-Mail und Social Media gehen Hand in Hand und ergänzen sich hervorragend: Du kannst auf deinen Newsletter und deine Website über die Social Media Kanäle aufmerksam machen und umgekehrt.

Damit ein Haus langfristig steht, muss es auf vielen Stützen gebaut werden. Es nur auf eine Säule zu stellen, wird zu einem gefährlichen Balanceakt. Wird diese Stütze irgendwann einmal wegbrechen (König Sugarmountain bringt sein Imperium zu Fall oder die Menschen entfernen sich von seinem Social Media-Reich), hast du gar keine Plattform mehr, auf der du deine Projekte vorstellen kannst.

Stelle dein Buchmarketing also breit auf!

7. Mit Newslettern sprichst du die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse deiner Leser an

Nicht jeder Mensch ist auf Social Media aktiv. Es wäre doch schade, wenn dir potenzielle Leser und Superfans durch die Lappen gehen würden, weil du keinen Newsletter anbietest.

8. Die Kommunikation per E-Mail ist allgegenwärtig

War es zu Beginn des Internets etwas Besonderes, eine E-Mail im Postfach vorzufinden, ist es heute etwas Außergewöhnliches einen echten Brief im Briefkasten zu haben. E-Mails sind einfach nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken – sei es privat oder beruflich. Wir schauen mindestens einmal am Tag ins Mailpostfach. Nutze diesen täglichen Check aus, indem dein hochwertiger Newsletter in den Postfächern landet.

9. Ein Newsletter kostet dich nicht(s) viel

Im Vergleich zu Social Media, wo du früher oder später bezahlte Anzeigen schalten musst, um überhaupt irgendjemanden zu erreichen, ist E-Mail-Marketing kostengünstig.

Du zahlst zwar für das Tool einen monatlichen Betrag (oder hast sogar einen kostenfreien Tarif, der in seinen Möglichkeiten allerdings stark eingeschränkt ist). Dafür zahlst du aber nicht pro versendete E-Mail! Im Gegensatz dazu musst du bei bezahlten Anzeigen auf SoMe meist für die Summe der angesprochenen Accounts bezahlen. Also je mehr du ausgibst, desto mehr Menschen wird dein Beitrag ausgespielt.

10. Geringer Aufwand

Als Autor ist es nicht zwingend, dass du jede Woche oder gar jeden Tag einen Newsletter rausschickst. Sooo viel hast du bestimmt nicht zu erzählen bzw. könnte es deine Abonnenten auch auf die Nerven gehen. Manche (erfolgreiche) Autoren empfehlen nur dann einen Newsletter zu verschicken, wenn eine neue Veröffentlichung, eine Signierstunde, ein Gewinnspiel, ein Coverrelease oder Sonstiges ansteht. So hast du den geringsten Aufwand mit doch sehr wirksamer Werbung.

Für den Beziehungsaufbau denke ich jedoch, ist ein regelmäßiger Brief empfehlenswert. Mein Newsletter geht deswegen einmal im Monat raus.

Vorurteile gegenüber Kurzgeschichten

Mein persönliches Fazit:

Für Autoren ist E-Mail-Marketing eine wichtige Stütze in der Vermarktung ihrer Bücher und Projekte. Schon allein deswegen, weil die angepeilten Menschen tatsächlich erreicht werden.

Mir scheint der Newsletter unter Autoren noch sehr unbeliebt zu sein. Nachdem ich mich jedoch in der letzten Zeit ausführlich über das unberechenbare Algorithmus-Monster von König Sugarmountain aufgeregt habe, war es für mich ein richtiger und wichtiger Schritt, einen Newsletter zu starten. Ich stehe damit noch ganz am Anfang, doch bin jetzt schon ganz hyped! Wie sich meine digitale Post entwickelt, werde ich dich hier wissen lassen. Oder du findest es gleich heraus, indem du dich einfach zu meinem Newsletter anmeldest. Meine Brieftaube freut sich, ein paar mehr Rundflüge machen zu können (sie muss sich ja ihre Körner verdienen).

Hast du einen Newsletter oder dir Gedanken darüber gemacht? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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Mirjam-Sophie Freigang